Concerto In C For Piano And Symphonic Wind Orch.

Concerto In C For Piano And Symphonic Wind Orch.
Für eine größere Ansicht klicken Sie auf das Vorschaubild
355,99 €
inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versandkosten
lieferbar | auf Lager lieferbar | auf Lager
Art.Nr.:
065.BMP8091417
Besetzung:
Blasorchester & Klavier
Schwierigkeit:
k. A.
Dauer:
k. A.

Probestimme


Komponist:
Anderson, Leroy
Arrangeur:
Jörg Murschinski
Besetzung:
Blasorchester & Klavier
Produktart:
Partitur • Stimmensatz
Erscheinungsjahr:
2008
Über den amerikanischen Komponisten Leroy Anderson lässt sich vieles berichten: Der Sohn schwedischer Immigranten spielte Klavier, Orgel, Akkordeon, Posaune, Tuba und Kontrabass, sprach neun Sprachen fließend, absolvierte mit einem Magna-cum-laude-Abschluss die Harvard Universität und verfasste während seiner Militärzeit im Zweiten Weltkrieg für die amerikanische Armee eine Grammatik des Isländischen. Schon während seiner Studentenzeit begann er zu arrangieren, ab Mitte der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts arrangierte und komponierte er für das Boston Pops Orchestra. Aus seiner Feder stammen so bekannte Werke der leichten Muse wie "Serenata", "The Typewriter", "Sleigh Ride" oder "Bugler�s Holiday". Sein wohl bekanntestes Stück, "Blue Tango", wurde als erste Instrumentalkomposition über eine Million Mal verkauft und belegte im Jahr 1952 Platz 1 der US-Charts. Für seine Verdienste um die Schallplattenindustrie erhielt er ein Jahr nach seinem Tod einen Stern auf dem "Walk of Fame" in Hollywood.Charakteristisch für seine Werke ist die Dauer: die meisten sind rund drei Minuten lang � mehr passte nicht auf den damals gebräuchlichen Tonträger, eine Singleschallplatte. Nur wenige seiner Kompositionen sprengen diesen Zeitrahmen. Dazu gehört sein Konzert C-Dur für Klavier und Orchester. Er komponierte es 1953, die Uraufführung fand unter seiner Leitung und mit Eugene List am Klavier im selben Jahr in Chicago statt. Da Anderson mit dem Werk aber nicht zufrieden war, zog er es im Sommer 1954, nach nur drei Aufführungen, wieder ein. Er hatte zeitlebens die Absicht, es zu überarbeiten, allein, es kam nicht mehr dazu. Erst 1989 entschied sich die Anderson-Familie dazu, das Klavierkonzert wieder zu veröffentlichen.Das dreisätzige Werk zeigt die Unbeschwertheit und Eleganz, die Andersons sämtliche Kompositionen auszeichnen. Dennoch findet man darin auch Anklänge an Komponisten wie Rachmaninoff, Copland, Gershwin, und eben Beethoven und Mozart, sowie die Wiener Klassiker. Der erste Satz folgt der Sonatenhauptsatzform. An seinem Ende steht eine Klavierkadenz, die direkt in den langsamen zweiten Satz (in e-Moll) überleitet. Der dritte Satz schließlich ist ein waschechter "Hoe Down", ein fröhlicher amerikanischer Volkstanz im 2/4-Takt, in dessen Zentrum aber eine lyrisch-gesangliche Passage steht. Eine weitere Solo-Kadenz führt das Werk in einen spritzigen Schlussabschnitt.In seinem Klavierkonzert vereinigt Anderson einen klassisch-traditionellen Form- und Kompositionsstil mit Elementen der Unterhaltungsmusik und eingängigen Melodien, die schon immer sein Markenzeichen waren. Daher bildet dieses Werk eine perfekte Synthese von ernster und leichter Musik. Es passt � wie beispielsweise auch George Gershwins "Rhapsody in Blue" � gleichermaßen in einen vornehmen Konzertsaal, wie auch zur zwanglos-lockeren Atmosphäre einer sommerlichen Open-Air-Veranstaltung oder eines Pops-Konzertes.
Folgende Optionen können gewählt werden um diese Ausgabe zu konfigurieren: